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Gruppenfoto (fast) aller Teilnehmer an der Generalversammlung
Rudi Vonach von "Dachstein Incentives" empfing unsere internationalen Gäste
Bereits am Freitag gings bei einer Vorstandssitzung schwer zur Sache...hier die Führungsrige der ISMF
Voller Saal bei der Plenarsitzung am Samstag
Der Vorstand hatte es oft nicht leicht mit den Vertretern so vieler Nationen
Eine überaus gute Location für die Sitzung war das NH-Hotel in Salzburg
Nachbericht zur Generalversammlung der ISMF in Salzburg vom 18. und 19.6.2010

Von: Karl Posch 22.06.2010
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Am vergangenen Wochenende war Salzburg die Hauptstadt des internationalen Skibergsteigens. Vertreter aus 15 Nationen (Andorra, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Norwegen, Russland, Schweiz, Slovakei, Spanien, Südkorea, Türkei und natürlich Österreich) trafen sich im NH-Hotel in der Innenstadt zu einer zweitägigen Sitzung, bei der viele Themen des internationalen Skibergsteigens beraten wurden. Organisiert von „Dachstein Incentives“ mit seinem rührigen Geschäftsführer Rudi  Vonach konnte in angenehmer Umgebung zwei Tage lang intensiv diskutiert. Unter der Leitung des spanischen Präsidenten der Sitzung, Lluis Lopez, konnten achtbare Ergebnisse erzielt werden.
 
Die wichtigsten Ergebnisse mit Auswirkung auf den laufenden Betrieb im Skibergsteigen:
  • Das vieldiskutierte Projekt „Big Races“ wird nicht im Weltcup umgesetzt. Das heißt, die großen klassischen Rennen (PDG, Mezzalama, Pierra Menta etc.) sind auch weiterhin nicht im Weltcup der ISMF vertreten.  Damit wird die Eigenständigkeit des Weltcups gewährleistet und klare Regeln werden im gesamten Weltcup umgesetzt. Die „Big Races“ können ggf. als eigenständige Serie unter ISMF-Fittichen neben dem Weltcup zusammenfinden.
    Praktisch heißt das für die nächste Saison, dass statt der geplanten 8 Rennen nur 4 – 5 Weltcuprennen (+Weltmeisterschaft) geplant sind. Wir als kleine Nation sind aus Kostengründen heilfroh darüber…
  • Auch bei Vertical-Rennen muss in Zukunft das gesamte Sicherheits-Equipment mitgenommen werden. Diese Regelung (in Ö und D übrigens schon seit 2 Jahren so umgesetzt) bringt eine einfachere Handhabung für die Athleten (was brauch ich bei welchem Rennen?) und ist auch das richtige Signal nach außen….Skibergsteigen gibt’s nur mit kompletter Sicherheitsausrüstung.
  • Die Anzahl der Anti-Doping-Tests wird von zuletzt 68 auf etwa das doppelte erhöht werden
  • Sprintbewerbe (entweder als eigenständige Rennen oder als Vorbewerb mit Quali für Einzelbewerbe) sind nun offiziell in einem Regelwerk geregelt.

  •  
    Neben vielen anderen Punkten wurde auch das vielschichtige Thema der laufenden Verbesserung des internationalen Verbandes und der klaren Ausrichtung in Richtung IOC (realistisch 2018 bzw. 2022) angeschnitten. Es gibt viele Vorschläge internationaler Verbände, die in Zukunft in einer speziell eingesetzten Arbeitsgruppe koordiniert werden sollen. Dieser Arbeitsgruppe gehören Deutschland, Norwegen und Österreich an. Die anwesenden Österreicher (Anna Spielbüchler, Alex Lugger und ich) haben also Arbeit ausgefasst :-)
     
    Mit einem – nach dem schlauchenden langen Tag im Sitzungssaal leider nur nur kurzen – abschließenden Besuch im Müllnerbräu wurde die Sitzung schließlich beendet und die Teilnehmer schwärmten wieder in alle Welt aus.
    Irgendwie ist das schon ironisch….wir sind zwar keine Sportart im eigenen Land, aber die weltweite Führungsspitze unserer Sportart kommt hierher und veranstaltet das jährliche Treffen….eine Auszeichnung!
     
     
    Links zum Thema:
    ismf-ski.org
     
     
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