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Das erfolgreiche Dreierteam Manfred Tod, Karl Neuhold und Franz Hausmann
Die Patrouille des Glaciers zieht viele Athleten an - auch ein weiteres Team aus Österreich

Von: Manfred Tod 28.04.2010
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Der Bericht von den Nationalteamathleten ist nicht der einzige, den wir heuer über die Patrouille des Glaciers auf die Webseite stellen wollen, denn auch ein anderes Team hat es verdient, nach einer erfolgreichen Teilnahme dieses harten Rennes gewürdigt zu werden. Manfred Tod und Franz Hausmann (beide bekannt als die Veranstalter von zwei ASKIMO registrierten Rennen, dem Tourenlauf auf die Gemeindealpe und dem Schneeberglauf) und Karl Neuhold gaben sich zum Saisonabschluss noch ein ordentliches Finish beim längsten Tourenskilauf der Welt in Zermatt! Hier der Bericht dazu:

Dieses Wochenende fand in Zermatt ( Schweiz ) die schon traditionell alle 2 Jahre
ausgetragene PATROUILLE DES GLACIERS von Zermatt nach Verbier statt. Bei dieser aufwendigen Veranstaltung, die von der Schweizer Armee organisiert und durchgeführt wird handelt es sich um einen Hochalpinen Wettkampf. Unglaubliche 1500 Mitarbeiter sind bei dieser monströsen Veranstaltung die auch zugleich als größte militärische Übung gilt schon Wochen vorher damit beschäftigt ca. 30 Tonnen Material ins Hochgebirge zu verlegen und die Strecke von den Gefahren der Gletscher zu sichern und die Laufstrecke zu markieren. 500 Dreierteams gingen letzten Freitag zwischen 22:00 Uhr und 3:00 Uhr in Zermatt bei Top Bedingungen an den Start. Hervorragend schlugen sich auch unter den Teams aus über 30! Nationen Manfred Tod aus Mitterbach, Franz Hausmann aus Puchberg und Neuhold Karl aus Trofaiach. Sie belegten auf der 53 Kilometer langen und mit 4000 Höhenmetern im Aufstieg wie in der Abfahrt mit einer Zeit von 8 Std.23 Min. den hervorragenden 42. Gesamtrang in der Elite der internationalen Schibergsteiger. In der Altersklasse sicherten sie sich damit den guten 5. Rang.
Ein Wahnsinn was da passiert sind die drei noch heute von diesen Erlebnissen überwältigt. Hausi bereits zum sechsten, Tod zum fünften Mal am Start ihres Lieblingsrennens, diese Faszination scheint sie nicht los zu lassen. Heuer das erste Mal schönes Wetter, Mondhell in der Nacht, ein traumhafter Sonnenaufgang auf ca. 4000Meter Seehöhe, Kletterpassagen mit den Skiern auf den Rücken, durch eine Spalier von tausenden Zuschauern hinauf zum letzten Anstieg, Gefühle wie sie wohl auch bei den Bergetappen der Tour de France nicht anders sein können. Und dann noch eine Siegerehrung wie bei einer Weltmeisterschaft,…einzigartig!

Besonders wertvoll, sind wir doch sonst immer Einzelkämpfer, war für uns die Harmonie und Freundschaft in unserem Team ohne die so eine Leistung nie möglich wäre. Einer für alle, alle für einen, dieser Spruch hatte für uns diese Nacht wirklich Gültigkeit. Dann gemeinsam nach über 8 Stunden in Verbier vor tausenden Zuschauern über die Ziellinie zu laufen lässt schon einige Emotionen aufkommen.
Unser besonderer Dank gilt unserem Nationalteam unter der Führung von Lugger Alex die uns großartig unterstützt haben. Ebenso herzliche Gratulation an unsere drei Damen zur Bronzemedaille.
 
 
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